Manga, das Wort wird häufig verwendet und meistens mit Japan assoziiert, aber was genau bedeutet es? Woher kommt der Begriff? Und wie passt er in die japanische Kultur ein?
Der Begriff Manga ist tatsächlich englischen Ursprungs. Es wurde im Jahr 1914 von dem jüdischen Zeichner und Schriftsteller Seitaro Kitano geprägt, der aufgrund seiner Tätigkeit als Cartoonist für https://mangacasino1.com.de das Magazin “Eiga no tomo” arbeitete. Kitanos Name war englischer Ursprung, und daher kam auch die Erfindung des Wortes aus dem Englischen.
Im Allgemeinen bezeichnet man mit Manga eine Art von japanischem Comic. Das ist jedoch nicht ganz korrekt. Mangas sind tatsächlich mehr als nur Comics. Sie enthalten oft komplexe Handlungen, Charaktere und Geschichte, die in den klassischen Geschichten der westlichen Welt kaum vorkommen.
Die Wurzeln des Manga liegen im alten Japan der Edo-Zeit (1603-1868). Hierin fand man eine Vielzahl an Art Formen von Illustrationen, die als “Ukiyo-e” bezeichnet wurden. Sie waren ursprünglich nur für den allgemeinen Konsum bestimmt und zeigten oft Sujets aus der japanischen Kultur wie Landgüter, Landschaften oder Menschen.
Die modernen Manga erhielten ihren Aufschwung im Jahrhundert nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurden zunächst in Zeitschriften veröffentlicht und später auch als Bücher oder Serien vertrieben.
Es gibt verschiedene Arten von Mangas, die sich hinsichtlich ihrer Themen und Darstellungsarten unterscheiden. Einige der bekanntesten sind:
- Shonen Manga: Diese Zielgruppe richtet sich in erster Linie an Jungen und Männer. In diesen Comics werden oft Action, Abenteuer, Fantasy oder Science-Fiction-Themen besprochen.
- Shojo Manga: Hierin wird die Thematik eher für Mädchen und Frauen entwickelt. Die Inhalte sind häufig romantisch angehaucht.
- Seinen Manga: Mangas dieser Art werden in der Regel an Erwachsene gerichtet.
Es gibt jedoch auch andere Arten von Mangas, wie zum Beispiel:
- Josei Manga: Hierbei richtet sich das Interesse eher an Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Themen umfassen oft Eheleben, Beziehung oder Beruf.
- Kodomo Manga: Diese Zielgruppe konzentriert sich auf Kinder von sechs bis zu Zwölf Jahren.
Viele Menschen wissen nicht genau, wie es in Japan mit dem Comic-Business aussieht. Die Frage der Rechte wird hier oft diskutiert. Die japanische Gesellschaft unterliegt strengen Regeln bei der Verwendung der Arbeiten anderer Personen und Unternehmen.
Insgesamt bietet Manga eine einzigartige Einblicke in die kulturelle Landschaft Japans. Es gibt aber auch noch viel mehr, was man über den Begriff wissen sollte.